Verladeanweisungen

Wer bei einem Transport die Verantwortung für die korrekte Ladungssicherung trägt, ist oftmals nicht ausreichend bekannt. Dabei gibt es eindeutige Vorschriften, die alle handelnden Personen mit einbeziehen. So ist keinesfalls nur der Fahrer für die Ladungssicherung verantwortlich, sondern in jedem Fall auch der Verlader und der Halter des Fahrzeugs. Besonders interessant ist dieser Zusammengang für Unternehmen, die den Güterversand über Drittfirmen abwickeln und keinen eigenen Fuhrpark haben. Denn auch hier greift die Verantwortlichkeit des Verladers vollumfänglich. Doch wer genau ist der Verlader? Die Person, die den Gabelstapler bedient? Die Person, die die Versandstücke transportfertig macht? In jedem Fall die Person, die eigenverantwortlich und eigenmächtig Entscheidungen über die Verladung treffen kann. Ist dies nicht eindeutig geregelt, haftet letztendlich der Geschäftsführer für die handelnden Personen, die die Verladung durchführen. Durch eine so genannte Verladeanweisung kann rechtliche Sicherheit in allen Arbeitsebenen erlangt werden. Durch klare Definition der durchzuführenden Ladungssicherungsmaßnahmen und der entsprechenden Zuständigkeiten sichert sich der Verlader gegenüber Kontrollorganen und den Transportunternehmen ab. Für die ausführenden Mitarbeiter entsteht dahingehend Sicherheit, dass speziell für die zu verladenen Güter genaue Anleitungen zur Durchführung von Ladungssicherungsmaßnahmen definiert werden.

Zielgruppen im Überblick:

Umschlaglager und Hauptumschlagsbasis (HUB)
Produzierenden Unternehmen aller Branchen, die als Versender/Verlader Ware distribuieren

Dienstleistung im Überblick:

Begutachtung der zu verladenen Güter vor Ort beim Kunden
Erstellung einer (bebilderten) Kurzanweisung zur Ausgabe an Fahrer, Verlader, etc.
Erstellung einer detaillierten Verladeanweisung inkl. ausführlicher Dokumentation und Klärung der rechtlichen Gegebenheiten beim Kunden