F&T LaSiSe: Kreishanderwerkerschaft Hellweg-Lippe zu Gast in Selm

Ladungssicherung? Serienmäßig sicher im „Maler-Boxer“!


Das Thema „Ladungssicherung“ ist für viele Handwerksunternehmer ein tägliches Ärgernis. Gerade, wenn viele kleinere Baustellen anzufahren sind, bleibt das sichere Verstauen von Werkzeug, Maschinen und Material im Kleintransporter schon mal schnell „auf der Strecke“. Mit vielleicht fatalen Folgen!

„Wenn bei einer plötzlichen Vollbremsung dann alles von hinten nach vorn fliegt bedeutet das nicht nur zusätzliche (unnötige) Aufräum- und Reparaturarbeit im Auto – nein: Leitern, Bohrmaschinen, Musterbücher oder Farbeimer werden dabei zu wahren Geschossen und sind gefährlich für Leib und Leben der Insassen!“ Das kennt auch Malermeisterin Nicole Walger (l., Schwerte), Obermeisterin der „Maler- und Lackierer-Innung Unna“, die jetzt mit ihren Innungskollegen eine neue Lösung des Problems in Augenschein nehmen konnte.

Auf dem Gelände des Forschungs- und Technologiezentrums Ladungssicherung („F&T LaSiSe“, Selm) wurde ein exakt auf die Bedürfnisse der Maler-Branche angepasstes Fahrzeug (in Kooperation u.a. mit Peugeot und dem „Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz“) vorgestellt: Der „Maler-Boxer“ traf auf ganz viel professionelles Interesse – und zudem auf ein paar interessante Verbesserungsvorschläge von Seiten der „Praktiker vor Ort“ aus dem Kreis Unna.
„Wenn erst auch in NRW (wie in Süddeutschland schon Standard) die Polizeikontrollen zum Thema Ladungssicherung ausgeweitet werden, wird sich die Investition in mehr Sicherheit für die Handwerker sogar täglich rechnen“, schaute Ralf Damberg (hintere Reihe, 2.v.l., von „F&T LaSiSe“) schon mal in die Zukunft. Mit seinen Mitarbeitern hatte er auf dem Versuchsgelände in Selm Auto und Innenausbau genau getestet und hofft jetzt, dass nun ganz viele Handwerker auf das neue, sichere System umsteigen.